Kandidaturen für die VPP-Vorstandswahlen am 14.09.2019
Kandidatur als Vorsitzende
Ich bin Verhaltenstherapeutin, niedergelassen für Kinder, Jugendliche und Erwachsenen in einer Gemeinschaftspraxis im Ruhrgebiet – eine wohl mit am schlechtesten versorgte Region in Deutschland. Im BDP bin ich Mitglied seit der Studierendenzeit und war bereits in der Studierendensektion aktiv. Der VPP als Untergliederung des BDP steht für mich für psychotherapeutische Vielfalt auf der Basis einer psychologischen Grundausbildung. Gerade dieser Austausch zwischen Kolleginnen und Kollegen, die in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig sind, hat mich immer gereizt. Seit 2017 bin ich Mitglied des VPP-Bundesvorstandes. Zentrale Themen waren für mich die Novellierung des Psychotherapeutengesetzes, außervertragliche Psychotherapie, Bedarfsplanung sowie die Nachwuchsförderung. Mit dem Projekt „Mehr Aktive. Mehr Bewegung.“ haben wir außerdem begonnen, mehr Mitglieder in Projekte einzubeziehen, eine Expertendatenbank aufzubauen sowie sektionsübergreifende Arbeitsgemeinschaften zu gründen.
Gerade in einer Zeit, in der die Zukunft der Psychologischen Psychotherapie ungewiss ist, ist die Verankerung von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten innerhalb des BDP wichtiger denn je. Für die anstehende Amtszeit möchte ich weiter forcieren, dass alle Mitglieder, egal ob angestellt oder freiberuflich, ob mit Kassensitz oder ohne und unabhängig von ihrem Therapieverfahren, sich durch den VPP repräsentiert fühlen und wir gemeinsam für die berufspolitischen Interessen des Berufsstandes einstehen. Diese Arbeit soll nicht nur innerhalb des Berufsstandes kommuniziert werden und wirken, sondern durch mehr Öffentlichkeits- und Pressearbeit einen stärkeren Einfluss auf den politischen Diskurs insgesamt nehmen. Ein besonderes Augenmerk möchte ich außerdem auf den Nachwuchs legen, PiA sind vollwertige Mitglieder des VPP und die Zukunft des Berufsstandes.