Kandidaturen für die VPP-Vorstandswahlen am 14.09.2019
Kandidatur als Beisitzerin im VPP-Vorstand
Ich bin 46 Jahre alt und als Psychoanalytikerin in eigener Praxis mit Kassenzulassung in Köln tätig. Seit 1998 bin ich Mitglied im BDP. Mein damaliger Chef bei meiner Hilfskrafttätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum hatte mich für die Mitgliedschaft geworben. Berührungspunkte mit dem BDP hatte ich einige Jahre lang durch die Teilnahme am deutsch-französischen Arbeitskreis der Sektion Wirtschaftspsychologie und eine kurzen Einsatz im Vorstand der Landesgruppe NRW, damals noch mit der leider viel zu früh verstorbenen Gerhild von Müller. Nach dem Diplom in 1999 war ich etwa 10 Jahre bei einem Personalberatungsunternehmen in Köln tätig, zuletzt in Teilzeit, weil ich parallel die psychoanalytische Ausbildung absolviert habe. Zeitweise habe ich außerdem Ausflüge in die qualitative Marktforschung und die Verkehrspsychologie unternommen. Während der Ausbildung habe ich mich als Bundeskandidatensprecherin der DGIP (Deutsche Gesellschaft für Individualpsychologie), einer psychoanalytischen Fachgesellschaft engagiert. Bis 2018 war ich Mitglied der Sektion Wirtschaftspsychologie und bin dann in die Sektion VPP gewechselt.
Da ich in meinem eigenen Berufsleben in mehreren psychologischen Tätigkeitsfeldern aktiv war, kann ich mich gut mit der Grundhaltung des BDP, Verband für alle Psychologinnen und Psychologen zu sein, identifizieren. Als Beisitzerin im Vorstand des VPP möchte ich mich für die Interessen von Psychotherapeutinnen und -therapeuten einsetzen. Seit dem Psychotherapeutengesetz hat sich für unseren Berufsstand grundlegendes verbessert, es bleibt aber auch noch viel zu tun! Mir liegen insbesondere die Themen Honorar und Verfahrensvielfalt am Herzen. Wir brauchen deutlich höhere Honorare, um endlich eine gerechte Vergütung im Vergleich mit den Ärzten zu erreichen. Bei der Verfahrensvielfalt wird es darum gehen, wie an den Universitäten eine größere Pluralität der gelehrten Therapieverfahren sichergestellt und auch in der Versorgung die Bandbreite der Richtlinienverfahren erweitert werden kann.