Kandidaturen für die VPP-Vorstandswahlen am 14.09.2019
Kandidatur als stellvertretende Vorsitzende
Ich bin psychologische Psychotherapeutin mit Fachkunde in Verhaltenstherapie und niedergelassen in eigener Praxis in München. Ich bin langjähriges BDP-Mitglied und war lange in der Landesgruppe Bayern aktiv. Seit 2017 bin ich Vorsitzende der VPP-Regionalgruppe Bayern, seit 2018 stellvertretende VPP- Bundesvorsitzende. Im VPP-Vorstand bin ich insbesondere für die Themen Telematik-Infrastruktur und Termin-Service-und Versorgungsgesetz zuständig. Die aktive Beteiligung an gesamtgesellschaftlich relevanten Themen liegt mir am Herzen und ich bin der Meinung, wir als Psychologinnen und Psychologen sollten unsere Expertise dort einbringen. Aus diesem Grund habe ich in diesem Jahr aktiv ein Projekt für ein flächendeckendes Tabak-Werbeverbot vorangetrieben. In meinem ersten Jahr im Vorstand war es mir außerdem wichtig, Kontakte zu anderen Verbänden zu pflegen und habe in diesem Zusammenhang die letzte Sitzung des Gesprächskreises II mitorganisiert.
Ungerechtigkeiten für Kolleginnen und Kollegen sowie für Patientinnen und Patienten motivieren mich, mich ehrenamtlich zu engagieren. Bei meiner zukünftigen Arbeit im Bundesvorstand möchte ich mich weiterhin für Themen der Digitalisierung im Gesundheitswesen einsetzen: Datenschutz, elektronische Patientenakte sowie Telematik. Ich möchte mich bei der Entwicklung von Leitlinien für die qualitativ hochwertige Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen einsetzen und Refresher-Fortbildungen für Mitglieder anbieten, um diese über den aktuellen wissenschaftlichen Stand bezüglich psychotherapeutischer Behandlung zu informieren. Die Öffentlichkeitsarbeit und fachlich fundierte Beteiligung an gesellschaftlichen Debatten sollen fortgesetzt und intensiviert werden.