BDP Startseite

Service

Kontakt

Pressemitteilungen

Honorarwiderspruch

VPP Newsletter

Interaktive Mailingliste

Fortbildungen

Praxisbörse für Mitglieder

Jobbörsen

Mitgliedschaft im BDP

Login für den Mitgliederbereich

Twitter

 

Treffen der Angestelltenvertreter der Psychotherapieverbände

Am 15. Februar fand ein erstes Treffen der Vertreter der Angestellten und Beamteten in den Psychotherapieverbänden statt. Auch die in den Institutionen tätigen Psychotherapeuten sehen in der künftig neu entstehenden Bundespsychotherapeutenkammer eine Chance, ihre Interessen besser vertreten zu können. So war es ihnen ein wichtiges Anliegen, sich mit dem Entwurf der neuen Satzung der Bundeskammer zu beschäftigen und die Möglichkeiten ihrer Vertretung zu sichern.

Hans-Werner Stecker berichtete als Vertreter des VPP von der derzeitigen Situation in der Psychiatrie, wo es immer schwieriger wird, bei der Verkürzung der Verweildauer noch psychotherapeutische Ansätze zu verwirklichen. Jeder Facharzt hat die Möglichkeit, seine Patienten in Krisensituationen oder mit dem Ziel einer umfassenden Diagnostik in eine Klinik einzuweisen mit Abteilungen und Fachärzten seines Fachs, um sie dann nach erfolgter stationärer Behandlung in seiner Praxis weiter behandeln zu können. Für Psychotherapeuten kommt ein solches Vorgehen derzeit kaum in Betracht. Dies könnte ein Ziel sein auch nach dem derzeit in der Politik viel diskutierten Modell einer integrierten Versorgung. Zur Zeit sind Bestrebungen der Kassen zu beobachten, dass stationäre Behandlungen in psychiatrischen Krankenhäusern nach dem Willen des MDK nur noch dann werden, wenn damit auch eine medikamentöse Therapie verbunden ist. Dies kann im Einzelfall auch nützlich sein. Es sollte jedoch nicht Bedingung sein, um eine stationäre Behandlung zu rechtfertigen. Auch im Interesse der Patienten müssen hier die Psychotherapeuten aktiv werden. Dies sollte nach Möglichkeit in einer gemeinsame Aktion aller Psychotherapeutenverbände geschehen.

Im weiteren konnte Hans-Werner Stecker über die im April diesen Jahres anstehende Konstituierung der Bundesfachkommission PP und KJP bei Ver.di berichten, an der er teilnehmen wird. Hier wird es darum gehen, den Auftrag des zuletzt mit den Arbeitgebern ausgehandelten Tarifergebnisses zu erfüllen, die Tarifstruktur zu verändern. Ziel ist hier, auch die Berufe der PP und KJP mit in die Tarifstruktur einzubinden. Dabei streben wir an, die approbierten Psychologen den Fachärzten im Tarifrecht gleich zu stellen und die Psychotherapeuten in Ausbildung während ihrer Ausbildung angemessen zu bezahlen.

19.2.2003

Impressum